Messtischblätter in Nordrhein-Westfalen

Für die Durchführung der Artenschutzprüfung (ASP) sind Informationen über das zu erwartende Artenspektrum in einem Untersuchungsraum erforderlich. Für diesen Zweck wertet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) regelmäßig alle verfügbaren Informationen über das Vorkommen von planungsrelevanten Arten in Nordrhein-Westfalen aus und bereitet diese auf der Ebene von Messtischblatt-Quadranten (MTB-Q) auf. Die Datengrundlage beruht vorwiegend auf dem Fundortkataster NRW sowie auf ergänzenden Rasterkartierungen aus publizierten Daten. Dem Fundortkataster NRW liegen keine vollständigen und flächendeckenden Erhebungen zu Grunde.

Hier wird für jeden Messtischblatt-Quadranten (MTB-Q) in Nordrhein-Westfalen eine aktuelle Liste aller im Bereich des MTB-Q nach dem Jahr 2000 nachgewiesenen planungsrelevanten Arten erzeugt. Kombiniert mit einer Auswertung nach Lebensraumtypen lässt sich ermitteln, in welchen Lebensräumen welche planungsrelevanten Arten im jeweiligen MTB-Q grundsätzlich zu erwarten sind.

Die Auswahl eines MTB-Q kann durch Mausklick auf einen Blattschnitt in der unten stehenden NRW-Karte erfolgen. Anschließend kann die verfeinerte Abfrage nach Lebensraumtypen erfolgen. Hierzu muss das Bedienfeld „Lebensraumtypen“ (über oder unter der Tabelle) angeklickt werden. In dem sich neu öffnenden Auswahlfenster müssen die gewünschten Lebensraumtypen durch ein Häkchen ausgewählt werden. Nach Aktivierung des Bedienfeldes „Anfrage senden“ (unter der Tabelle) erscheint die gewünschte Liste der im MTB-Q zu erwartenden planungs­relevanten Arten mit einer Zuordnung zu den Lebensraumtypen unter Angabe der zu erwartenden Lebensstätte. Diese Liste lässt sich ausdrucken oder zur weiteren Bearbeitung über das Bedienfeld CSV-Format (über oder unter der Tabelle) als Tabellendatei herunterladen.

Mit Hilfe der zuvor dargestellten Abfragefunktionen ist es möglich, die bei einer Planung in Frage kommenden planungsrelevanten Arten fachlich angemessen und schnell einzugrenzen. Diese Auswertung ersetzt jedoch keine Kartierungen vor Ort. Sie liefert vielmehr den Untersuchungsrahmen, dem bei einer vertiefenden Artenschutzprüfung nachzugehen wäre.


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